Wehrmedizin und Wehrpharmazie 1/2013
DAS KOMMANDO SANITÄTSDIENST DER BUNDESWEHR IM ÜBERBLICK
Das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz ist die höhere Kommandobehörde des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und gleichzeitig Sitz des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Herrn Generaloberstabsarzt Dr. Ingo Patschke.
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DIE ABTEILUNG B DES KOMMANDOS
Die Abteilung B „Organisation, Ressourcenbereitstellung und Unterstützung der Gesundheitsversorgung“ des Kommandos Sanitätsdienst der Bundeswehr besteht aus fünf Unterabteilungen (VIII – XII), die zurzeit noch über die Standorte München (VIII), Andernach (XI) und Koblenz (IX, X, XII, XII) disloziert sind. Sofern die infrastrukturellen Rahmenbedingungen in Koblenz nach dem Weggang des Kommandos Heer nach Strausberg gegeben sind, werden die Unterabteilungen in der Zielstruktur am Standort Koblenz aufgestellt.
Lesen Sie mehrWehrmedizinische Monatsschrift 4/2013
EMPATHISCHE FÜHRUNG IM ÄRZTLICHEN BEREICH – DER LEITENDE ARZT IM SPANNUNGSFELD EINES NEUEN ANSPRUCHS
Zusammenfassung
Leitende Ärzte stehen vor großen Herausforderungen in der Führung ihrer Mitarbeiter. Auf der einen Seite haben sie sich um das Wohl des Patienten zu kümmern und dürfen dabei auf der anderen Seite sowohl die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter als auch die wirtschaftlichen Ansprüche der Krankenhausleitung nicht aus den Augen verlieren.
Wehrmedizinische Monatsschrift 4/2013
MULTICENTERSTUDIE ZUR HÄUFIGKEIT UND WERTIGKEIT DES NEUROMUSKULÄREN DEFIZITS BEI DER CHRONISCHEN SPRUNGGELENKINSTABILITÄT
Zusammenfassung
Hintergrund: Die peroneale Reaktionszeit (PRT) dient zur Beurteilung eines neuromuskulären Defizits bei der chronisch funktionellen Sprunggelenkinstabilität. Ziel dieser Studie ist es, die PRT an einem großen Patientenkollektiv mit chronischer Sprunggelenkinstabilität zu bestimmen, da unklar ist, ob dieser Parameter als Ausdruck eines neuromuskulären Defizits grundsätzlich erhöht ist.
Wehrmedizin und Wehrpharmazie 1/2013
SIGNATUREN VON SANITÄTSFAHRZEUGEN
Mittlerweile in aller Munde, scheint das asymmetrische Gefecht ein neues, ein aktuelles Phänomen zu sein. Ein Blick in die militärischen Geschichtsbücher lehrt uns jedoch eines Besseren.
Schon die napoleonischen Truppen in Spanien wurden vom „kleinen Krieg“ überrascht und waren gezwungen, ihre Einsatzgrundsätze an die Kampfweise auf dem spanischen Kriegsschauplatz anzupassen.
Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2013
ZUR ERINNERUNG AN DR. MED ARMIN WANDEL – EIN BEITRAG ZUR GESCHICHTE DES MARINESANITÄTSDIENSTES
Zusammenfassung
Vor hundert Jahren, am 11. Juni 1913, wurde Armin Wandel als Sohn eines Arztes in Kaldau, Kreis Schlochau (Westpreußen) geboren. Er studierte Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Breslau. Noch vor Abschluss des Studiums trat er 1938 als aktiver Sanitätsoffizieranwärter mit dem Dienstgrad Sanitätskadett in die Kriegsmarine ein. Schon am 1. September 1939 wurde er zum Marineassistenzarzt befördert, seine Promotion erfolgte 1942 in Breslau.
Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2013
DER EINFLUSS VON TIEFENRAUSCH AUF DIE SCHMERZWAHRNEHMUNG
Zusammenfassung
Hintergrund: Tiefenrausch entsteht durch den erhöhten Stickstoffpartialdruck beim Tauchen ab Tiefen von 30 m (Umgebungsdruck = 4 bar). Berichtete Symptome des Tiefenrausches sind zum Beispiel Euphorie sowie Verschlechterung der motorischen und kognitiven Leistungen. In dieser Studie wurde der Effekt des Tiefenrausches auf die Schmerzwahrnehmung untersucht.
Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2013
EINFLUSS VON DYNAMISCHEM WIDERSTANDSTRAINING AUF DIE ZEREBRALE AUTOREGULATION
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine Hyperoxie-induzierte Abnahme der zerebralen Blutflussgeschwindigkeit (CBFV) kann ein Schutzeffekt gegen die akute Neurotoxizität beim Tauchen mit geschlossenen Kreislauftauchgeräten sein. Der Einfluss zusätzlicher schwerer körperlicher Belastung auf diese Regulation ist unklar. Daher galt es, Parameter der dynamischen zerebralen Autoregulation während und nach erschöpfender körperlicher Belastung zu bestimmen.
Wehrmedizinische Monatsschrift 10/2013
SIGMA-BLASEN-FISTEL – INTERDISZIPLINÄRES DIAGNOSTIK- UND THERAPIEREGIME IM BUNDESWEHRKRANKENHAUS HAMBURG
Hintergrund: Die Sigmadivertikulitis ist eine immer häufiger auftretende Krankheit mit Zunahme der Prävalenz im Alter. Sigma-Blasen-Fisteln sind eine seltene Komplikation dieser Erkrankung. Hauptsymptome sind Pneumaturie, Fäkalurie und rezidivierende Harnweginfekte.
Lesen Sie mehrWehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2013
PRIMÄR- UND SEKUNDÄRPRÄVENTION EINSATZBEZOGENER PSYCHISCHER ERKRANKUNGEN
Seit Beginn der Auslandseinsätze der Bundeswehr mit einem Feldlazarett in Kambodscha 1992/1993 haben mehr als 300 000 Bundeswehrsoldaten einen mehrmonatigen Einsatz in Kriegs– oder Krisengebieten absolviert. Diese Einsätze bedeuten eine hohe Belastung für die teilnehmenden Soldaten und ihre Familien.
Lesen Sie mehrWehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2013
WILDHÜTER IN KAMERUN
Die Sonne geht blutrot unter, die Hitze des Tages lässt allmählich nach. Ich sitze in luftiger Kleidung auf der Terrasse der Wilhelms-Lodge und schaue auf den trüb dahin fließenden Fluss. Die Grillen zirpen, die Vögel stimmen den letzen Gesang des Tages an, ein atemberaubendes Konzert der Natur, das hin und wieder von einem kräftigen Trompeten eines der unzähligen Elefanten, die sich im Fluss baden, übertönt wird. Afrika!
Lesen Sie mehrWehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2013
HUMANITÄRE HILFE UND KAMPF
Die sicherheitspolitischen und militärischen Weichen in Richtung auf Kampfeinsätze der Bundeswehr wurden in den Jahren nach der Wiedervereinigung gestellt.
Lesen Sie mehrWehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2013
PRÄKLINISCHE VERWUNDETENVERSORGUNG IM EINSATZ
Aktuell befindet sich die Bundeswehr im Rahmen des ISAF-Einsatzes in einer asymmetrischen kriegerischen Auseinandersetzung.
Lesen Sie mehrWehrmedizinische Monatsschrift 5-6/2013
PRIMÄRE CHIRURGISCHE BEHANDLUNGSSTRATEGIEN BEI KOPFSCHUSSVERLETZUNGEN
Zwei Drittel der Patienten versterben nach Kopfschussverletzungen bereits am Ort des Geschehens und insgesamt überleben weniger als 90 % die Folgen dieses Traumas.
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MEDIZINISCHE B-AUFKLÄRUNG IN DER BUNDESWEHR – EIN MODERNES KONZEPT FÜR NEUE HERAUSFORDERUNGEN
Am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr wurde ein modulares Einsatzkonzept für die medizinische B-Aufklärung in Einsatzgebieten der Bundeswehr entwickelt.
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DIE VORGÄNGE AM 7. OKTOBER 2010 AUS DER SICHT DER PECC
Am 7. Oktober 2010 hatte die Bundeswehr ihren 44. Gefallenen, einen 26-jährigen Oberfeldwebel der Luftlandebrigade 31 aus Seedorf, in Afghanistan zu beklagen.
Lesen Sie mehrWehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2013
EVALUATION DES ADIPOSITAS-INTERVENTIONSPROGRAMMS AM SPORTMEDIZINISCHEN INSTITUT DER BUNDESWEHR*
Übergewicht und Adipositas stellen auch für die deutschen Streitkräfte ein zunehmendes Problem dar.
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SANITÄT EINGEBUNDEN IM INFANTERISTISCHEN EINSATZ
Ich durfte als relativ einsatzerfahrener und auch fachlich-sanitätsdienstlich geprägter Soldat und Sanitätsoffizier einen langen Einsatz in ISAF / Afghanistan mit vielen Blickwinkeln, Eindrücken, aber auch neuen Gegebenheiten in der Einsatzlandschaft erleben.
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CHEF, HAUSARZT, GUTACHTER, BERATER, EINSATZSOLDAT
Die ambulante medizinische Versorgung in der Bundeswehr Seit Gründung der Bundeswehr vor mittlerweile mehr als 55 Jahren bildet die Unentgeltliche Truppenärztliche Versorgung (UTV) das Fundament der medizinischen Behandlung unserer Soldatinnen und Soldaten.
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INTERVIEW MIT DEM INSPEKTEUR DES SANITÄTSDIENSTES DER BUNDESWEHR
Am 01. Oktober 2011 hat Generaloberstabsarzt Dr. Ingo Patschke das Amt des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr übertragen bekommen.
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