Ist Ebola besiegt? Vorbereitungen auf die nächste Epidemie im zivil-militärischen Setting

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Ist Ebola besiegt? Vorbereitungen auf die nächste Epidemie im zivil-militärischen Setting

Ebola Virus Erkrankung (EVD) ist eine lebensbedrohliche, häufig als hämorrhagisches Fieber verlaufende Infektionserkrankung, die durch das gleichnamige Virus hervorgerufen wird. Erstmals wurde dieses 1976 in Yambuku, Zaire (seit 1997 Demokratische Republik Kongo) durch ein Team internationaler Wissenschaftler entdeckt und nach dem gleichnamigen Flußarm des Kongo benannt. Ausbrüche der Erkankung beschränkten sich in den folgenden Dekaden auf geographisch isolierte Regionen Zentral- und Ostafrikas.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Uniformed Services University of the ­Health Sciences

Im Jahr 2016 haben 163 Medizinstudenten der Uniformed Services University of the Health Sciences (kurz: USUHS) ihr Studium mit dem ‚Doctor of Medicine‘ abgeschlossen. Zusätzlich haben 77 Studenten einen ‚Doctorate Degree‘ oder Masterabschluss in einem Gesundheitsberuf (z. B. Doctor of Philosophy, Doctor oder Master of Public Health, Master of Tropical Medicine and Hygiene), 36 Studenten einen akademischen Abschluss in Pflegeberufen (z. B. Doctor of Nursing Practice oder Master of Science in Nursing) und 57 Zahnärzte den postgraduierten Abschluss ‚Master of Science in Oral Biology‘ an der USUHS erworben.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial Blankenburg

Alle Arzneimittel und Medizinprodukte der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung der gesamten Bundeswehr, exklusive der Bundeswehrkrankenhäuser, werden durch drei Versorgungs- und Instandsetzungszentren den sanitätsdienstlichen Leistungserbringern zur Verfügung gestellt. Das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial Blankenburg ist eines davon. Die englische Bezeichnung Medical Logistics Center beschreibt sehr einfach die Fähigkeit eines Versorgungs- und Instandsetzungszentrums, nämlich medizinische Logistik aus einer Hand.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Lehr- und Forschungsstelle für ­Wehrmedizinische Ethik an der SanAkBw nimmt ihre Arbeit auf

Mit Ende des letzten Jahres wurde an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München die durch Drittmittel der Katholischen Soldatenseelsorge finanzierte Lehr- und Forschungsstelle für Wehrmedizinische Ethik eingerichtet. Die wissenschaftliche Leitung ist dem Mediziner, Philosophen und Theologen Dr. Dirk Fischer anvertraut. Als Assistentin steht ihm die Sozialpädagogin, Philosophin und Theologin Frau Regina Meyer zur Seite.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2017

100 Jahre Schwefellost – die sanitätsdienstliche Versorgung -gasversehrter deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg

100 Jahre Schwefellost – die sanitätsdienstliche Versorgung -gasversehrter deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg

Zusammenfassung

Am 12. Juli 1917 erfolgte bei Ypern (Belgien) der erste militärische Einsatz des Hautkampfstoffes Schwefellost durch deutsche Truppen. Die durch diesen Kampfstoff verursachten Krankheitsbilder stellten die Militärärzte vor völlig neue Herausforderungen. Bereits Anfang 1918 gab es auf deutscher Seite fundierte Behandlungsanweisungen, obwohl erst ab Mitte 1918 Lost durch die Alliierten eingesetzt wurde.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2017

QUIPS im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg / Etablierung einer patientenorientierten Schmerztherapie

QUIPS im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg / Etablierung einer patientenorientierten Schmerztherapie

Zusammenfassung:

Hintergrund: Die Qualität der postoperativen Schmerztherapie ist nach wie vor verbesserungswürdig. Obwohl es nachweislich wirksame Schmerzbehandlungsverfahren gibt und evidenzbasierte Leitlinien publiziert sind, berichten in Deutschland immer noch etwa die Hälfte aller operierten Patienten über inakzeptable perioperative Schmerzen. Zur Verbesserung der postoperativen Schmerztherapie hat ein Team aus Schmerztherapeuten im Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) Hamburg das Projekt „Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerz-therapie (QUIPS)“ auf seine Eignung für die Anwendung im Sanitätsdienst untersucht.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Medizinische Entomologie in den Tropen

Medizinische Entomologie in den Tropen

Aus wissenschaftlicher Sicht stellt die Entomologie, also die “Lehre von den Insekten”, seit jeher eine faszinierende Herausforderung dar. Die enorme Artenvielfalt – Insekten stellen mit etwa 1,5 Millionen bekannten und mehreren Millionen geschätzten Arten die größte Tiergruppe überhaupt – stellt ein schier grenzenloses Forschungsfeld dar.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2017

Laterale Kanthotomie und inferiore Kantholyse zur Behandlung des orbitalen Kompartmentsyndroms – Fallbericht und Bewertung der wehrmedizinischen Relevanz

 Laterale Kanthotomie und inferiore Kantholyse zur Behandlung des orbitalen Kompartmentsyndroms – Fallbericht und Bewertung der wehrmedizinischen Relevanz

Zusammenfassung

Einleitung: Das orbitale Kompartmentsyndrom mit traumatischer Visusminderung stellt eine schwerwiegende Komplikation bei Patienten mit Mittelgesichtsverletzungen dar. Aufgrund eines raumfordernden intraorbitalen Hämatoms kommt es dabei zu einem Anstieg des intraorbitalen Drucks mit nachfolgender Beeinträchtigung der Perfusion der Retina und des Nervus opticus. Eine Amaurose des betroffenen Auges ist meist die Folge, wenn der intraorbitale Druck nicht umgehend gesenkt wird.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2017

Der Internist im Einsatz – ein „Einsatzinternist“?

Der Internist im Einsatz – ein „Einsatzinternist“?

Eine Umfrage zu bestehenden und benötigten fachlichen Voraussetzungen sowie der Umsetzung einer strukturierten Einsatzvorbereitung für Internisten der Bundeswehr

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

Implantation of endo-exo prostheses in cases of lower limb amputation – an alternative treatment option for injured soldiers? – update and case report

Implantation of endo-exo prostheses in cases of lower limb amputation – an alternative treatment option for injured soldiers?  – update and case report

Summary
Introduction: Of the ore than 50,000 soldiers injured in Iraq and Afghanistan, about 2,000 required single or multiple amputations. Conventional medical care involving socket suspension prostheses may be difficult or unfeasible for some patients, depending on the length of the residual stump and the condition of the soft tissue. This case report illustrates an alternative approach that involves an osseointegrated, transcutaneous implant connected to a prosthesis.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Summary

Background: Owing to its significant impact on cardiovascular mortality, arterial hypertension is highly relevant both for the public and the military health systems. Effective treatment of arterial hypertension, both in terms of prevention and therapy, thus takes on an important role. Despite the availability of a variety of antihypertensives, increased blood pressure persists in a significant proportion of patients as therapy-resistant arterial hypertension.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren – eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren –  eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Zusammenfassung
Hochtoxische phosphororganische Verbindungen, seien es Nervenkampfstoffe oder bestimmte Pestizide, begründen ihre Toxizität durch die irreversible Hemmung der Acetylcholinesterase (AChE), dem Schlüsselenzym im Prozess der Neurotransmission. Da die katalytische Hydrolyse des Acetylcholins ausbleibt, und somit der intrinsische Effekt von Acetylcholin nicht mehr terminiert wird, akkumuliert dieser Neurotransmitter unkontrolliert im synaptischen Spalt. Infolgedessen ist die Funktion der nikotinischen (nAChR) und muskarinischen Acetylcholinrezeptoren (mAChR) wegen der Überstimulation und insbesondere durch die Desensitisierung der nAChR beeinträchtigt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 4/2017

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

Hintergrund: Für einen erfolgreichen interventionellen Aortenklappenersatz (TAVI) ohne das Auftreten post-interventioneller Komplikationen ist die akkurate Anpassung der Prothese an die individuelle Anatomie entscheidend. Hierfür ist es notwendig, die benötigten Parameter, wie den Aortenklappenanulusdiameter und die Abstände zu den Koronararterien, genau zu bestimmen. Die semi-automatische CT-basierte Messung als reliable und einfache Methode zur Erfassung der benötigten Parameter wurde in dieser Studie untersucht.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Zusammenfassung
Die Arbeit stellt Herausforderungen der sanitätsdienstlichen Versorgung in den Gebirgskämpfen des Ersten und Zweiten Weltkrieges dar und gibt einen Überblick über die Sanitätsausrüstung der in diesem Zeitraum im Gebirge eingesetzten Truppen: Die deutschen und österreichisch-ungarischen Verbände des Ersten Weltkrieges verfügten weder über eine spezielle Gebirgssanitätsausrüstung, noch waren sie aus sanitätsdienstlicher Sicht auf einen Gebirgskrieg vorbereitet.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Zusammenfassung
Einleitung: Die den Mischgetränken aus Kaffeevollautomaten zugesetzte Milch birgt das Risiko einer bakteriellen Kontamination, insbesondere mit dem toxinbildenden Bacillus (B.) cereus. Zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials für die Nutzer sind Kenntnisse über das Vorhandensein dieses Erregers in den Automaten erforderlich.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

Zusammenfassung
Der Tiermaler Jean Bungartz bildete aus eigenem Antrieb heraus Hunde für die Suche nach Verwundeten aus.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

Defektdeckung an der unteren Extremität durch Suralis-Lappenplastik: eine anatomische Studie

Zusammenfassung
Trotz der zunehmenden Bedeutung von freien mikrovaskulär anastomosierten Lappenplastiken zur Deckung von Defektwunden bestehen unverändert Indikationen für gestielte lokale Plastiken.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 12/2016

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

Zusammenfassung
Am Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) Hamburg wurde erstmals ein FATE-Echokardiografie-Ausbildungskonzept als Pilotprojekt mit interdisziplinärem Ansatz angewendet und evaluiert.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2016

Frauen in der Bundeswehr

Frauen in der Bundeswehr

Eine Seltenheit sind Frauen in der Bundeswehr schon lange nicht mehr. Die Ausnahme hat sich mit zurzeit etwa 19 400 aktiven Soldatinnen in den Streitkräften zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bundeswehr entwickelt. Seit 2001 hat sich der Frauenanteil bereits fast verdreifacht. Dieser Anteil soll zukünftig noch weiter ansteigen von aktuell ca. 10 auf 15 Prozent im Truppendienst; im Sanitätsdienst sind 50 Prozent angestrebt [1].

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