Abb. 4: Unterkieferprotrusionsschiene im Modell.

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Zahnmedizin 2.0

Die Rolle der modernen Zahnmedizin hat sich in den letzten 20 Jahren gravierend gewandelt. Handelte es sich bis kurz vor dem Milleniumwechsel noch vielfach um eine Fachrichtung im Sinne eines „Reparaturbetriebes“ kariös erkrankter Zähne, so spielen heute aufgrund gesicherter Erkenntnisse über gegenseitige Wechselwirkungen der Mundhöhle mit dem restlichen Organismus insgesamt zunehmend biologische Aspekte eine gewichtige Rolle. Diese Aspekte führen auch zu einer zunehmenden Verzahnung mit anderen Fachrichtungen der Humanmedizin. Aufgrund der teilweise gemeinsamen Behandlung anatomisch unmittelbar benachbarter Strukturen hat die Kooperation mit der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie schon eine lange Tradition. Letztlich ist es der Zahnarzt, der bei umfangreichen Gesichtsverletzungen und großflächigen oralen Tumoren einen durch die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie chirurgisch oft sehr aufwändig behandelten Patienten mit einem entsprechenden Zahnersatz kaufunktionell und ästhetisch rehabilitiert.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Hilfe im Einzelfall und Forderungen im Grundsatz

Am 1. Juli 2015 hat Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen die Aufgaben als Beauftragter für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte im Bundesministerium der Verteidigung übernommen. Im Interview spricht Generalarzt Dr. Mattiesen über seinen Aufgabenbereich und die Herausforderungen, die ihn begleiten. Das Gespräch führten Gertraud Assél als Verlags­leiterin des Beta-Verlages und Oberstarzt Dr. Kai Schmidt, Chefredakteur der Zeitschrift WEHRMEDIZIN UND WEHRPHARMAZIE (WM).

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2016

Stressfraktur des Radius durch Kettlebelltraining – ein Fallbericht

Zusammenfassung
Hintergrund: Stressfrakturen sind klassische Überlastungsreaktionen des knöchernen Bewegungsapparates, welche in ihrer Ausprägung vom knöchernen Ödem bis zur kompletten Fraktur reichen und in der Mehrzahl der Fälle an der unteren Extremität auftreten. Deutlich seltener, da biomechanisch aufgrund der Schwerkraft geringer belastet, ist die obere Extremität und der knöcherne Brustkorb von solchen Stressfrakturen betroffen. Nicht selten wird diese mögliche Differenzialdiagnose daher insbesondere initial nicht in Betracht gezogen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Schuss- und Explosions-Register am ­Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Bei der Vorbereitung für einen Übersichtsvortrag zum Thema „Blast-Injury – das besondere Polytrauma“ für die 20. ARCHIS-Tagung in 2012 war festzustellen, dass das Datenmaterial bezüglich eigener Einsatzverletzter und der Kohorte der Schuss- und Explosionsverletzten, die am Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz in den vergangenen Jahren behandelt wurden, nicht systematisch erfasst wurde. In Eigeninitiative der Abteilung XIV wurde daraufhin der Aufbau eines Schuss- und Explosions-Registers (S Ex Reg) begonnen. Dieses beinhaltet anonymisierte Daten aus der Dokumentation, der in der Abteilung XIV Unfallchirurgie/Orthopädie am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz operativ versorgten Schuss- und Explosionsverletzten. Retrospektiv wurden über eine Recherche in den elektronisch vorliegenden Behandlungsunterlagen und eine Abfrage im Krankenhausinformationssystem alle operativ versorgten Patienten aus dem Zeitraum 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2015 mit Schuss- und Explosionsverletzungen recherchiert und entsprechend der definierten Fragestellung die klinischen Daten dieser Patienten pseudonymisiert in einer Access-basierten Datenbank erfasst. Es konnten 185 Patienten identifiziert werden, von denen bis zum 30. Dezember 2015 156 Patientenakten ausgewertet wurden.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Der Weg bis zum Führer einer Einheit

Der Weg bis zum Führer einer Einheit

Kompaniechef im Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ (Kdo SES), ein vorläufiger Höhepunkt und eine einzigartige Herausforderung für mich als Soldat, Apotheker und Lebensmittelchemiker. Die Führung einer Kompanie, die jederzeit, weltweit die sanitätsdienstliche Unterstützung deutscher Einsatzkräfte sicherstellen kann, will von Herzen gelebt und solide vorbereitet sein.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Akute Maßnahmen beim Limb Salvage Procedere

Akute Maßnahmen  beim Limb Salvage Procedere

Im Rahmen einer schweren Extremitätenverletzung ist der Akutmaßnahmen-Schritt „Debridement“ entscheidend. Die individuelle Erfahrung des Chirurgen bestimmt diesen Schritt jedoch wie keinen anderen des limb salvage procedure. Gleichzeitig ist die Qualität gerade dieser Primärversorgung und des in der Anfangsphase erstellten Behandlungskonzeptes wegweisend für den zeitlichen Ablauf der sich anschließenden operativen Schritte und den Gesamterfolg der Behandlung. In diesem Artikel werden vor diesem Hintergrund nun die wesentlichen Schritte erörtert, die nach der zuerst durchzuführenden Sicherung der nutritiven Perfusion unternommen werden sollten:

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2016

Die infektiöse Spondylitis – eine einsatzrelevante Erkrankung?

Die infektiöse Spondylitis – eine einsatzrelevante Erkrankung?

Zusammenfassung
Hintergrund: Die infektiöse Spondylitis ist eine unbehandelt lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die häufig ihren Ausgangspunkt in einer Pyodermie hat. Insbesondere in tropischen Gebieten erworbene Pyodermien weisen nicht selten komplizierte Krankheitsverläufe auf, die durch Infektionen mit Staphylococcus aureus mit und ohne Methicillinresistenz, aber auch mit besonderen Pathogenitätsfaktoren bedingt sind. Soldaten sind in tropischen Einsatzgebieten einer erhöhten Infektionsgefahr mit solchen Erregern ausgesetzt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2016

Analyse von Sturzereignisprotokollen in einem -Bundeswehrkrankenhaus der Schwerpunktversorgung

Analyse von Sturzereignisprotokollen in einem -Bundeswehrkrankenhaus der Schwerpunktversorgung

Zusammenfassung
Einleitung/Zielstellung: Im Jahr 2006 wurde vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) der Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ entwickelt. Dieser zeigt Maßnahmen zur Analyse von Sturzereignissen und zur Sturzvermeidung auf. Ziel der Untersuchung war die Analyse von Sturzereignissen in einem Bundeswehrkrankenhaus.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2016

Telemikrobiologie als Teil eines modernen, lageangepassten -Betriebskonzepts der Mikrobiologie im Einsatz

Telemikrobiologie als Teil eines modernen, lageangepassten -Betriebskonzepts der Mikrobiologie im Einsatz

Zusammenfassung:
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr stellt mikrobiologische Einsatzlaboratorien zur Verfügung, um in den Auslandseinsätzen eine den aktuellen medizinischen Standards entsprechende Diagnostik für alle relevanten Infektionskrankheiten zeitgerecht verfügbar machen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 1/2016

Erste Erfahrungen als KIS-Administrator im BwKrhs ­Hamburg

Erste Erfahrungen als KIS-Administrator im BwKrhs ­Hamburg

„Herr König, warum möchten Sie Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr werden?“ Ich erinnere mich noch gut an die Frage des Prüfoffiziers in der OPZ, als ich Ende 2005 als Offizierbewerber der ersehnten Einladung zum Assessment Center in der Mudra-Kaserne gefolgt war.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 1/2016

Hundegestützte Intervention in der ­Therapie PTBS-erkrankter Soldaten

Hundegestützte Intervention in der ­Therapie PTBS-erkrankter Soldaten

In der Vergangenheit hat das Diensthundewesen der Bundeswehr einen bemerkenswerten Entwicklungsprozess durchlebt. Lag der Fokus bis Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts fast ausschließlich auf Wachbegleithunden, so steht inzwischen die Ausbildung von Spezialdiensthundeteams im Mittelpunkt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2/2016

Gesundheitsrisiken beim Apnoetauchen

Gesundheitsrisiken beim Apnoetauchen

Zusammenfassung

Unter Apnoetauchen versteht man das Tauchen mit angehaltenem Atem ohne Atemgasversorgung. Die kurzen Zeitspannen, die Apnoetaucher unter Wasser verbringen, sind mit kardiovaskulären und respiratorischen Effekten verbunden, die sich vom einfachen Luftanhalten an der Oberfläche unterscheiden und mit spezifischen gesundheitlichen Risiken einhergehen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2015

Der Einsatz der Piezochirurgie in der dentoalveolären Chirurgie

Der Einsatz der Piezochirurgie in der dentoalveolären Chirurgie

Immer öfter wird über den Einsatz der Piezochirurgie in der dentoalveolären Chirurgie berichtet. Dabei erweitert sich das Einsatzspektrum der Piezochirurgie (Implantologie; PA-Chirurgie; Periostdissektion) kontinuierlich unter zeitgleicher Verbesserung der Handhabung und des Preises der Geräte.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2015

Eignungsfeststellung der Bewerber für den Fliegerischen Dienst der Bundeswehr

Eignungsfeststellung der Bewerber für den Fliegerischen Dienst der Bundeswehr

Dieser Artikel gibt einen Abriss über die Eignungsfeststellung für den Fliegerischen Dienst der Bundeswehr (Flächenflugzeuge). Im Jahr 1998 wurde die 3-stufige Eignungsfeststellung für den Fliegerischen Dienst der Bundeswehr etabliert.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2015

Planung der sanitätsdienstlichen ­Unterstützung maritimer Einsätze

Planung der sanitätsdienstlichen ­Unterstützung maritimer Einsätze

Ob Mittelmeer oder Indischer Ozean, Atlantik oder Ostsee - die Einsätze und Übungsvorhaben der Deutschen Marine sind vielfältig. Das jeweilige Einsatzspektrum erfordert regelmäßig die Ergänzung der organischen Marinesanitätsdienste an Bord um weiteres medizinisches Fachpersonal.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2015

Anästhesie im Einsatz

Anästhesie im Einsatz

Zusammenfassung:

Die moderne Anästhesie mit den Bereichen klinische -Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Einsatzmedizin.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2015

Evaluation von Human Performance Enhancement (HPE) unter -sportwissenschaftlichen Aspekten

Evaluation von Human Performance Enhancement (HPE) unter -sportwissenschaftlichen Aspekten

Zusammenfassung

Hintergrund: Die Umsetzung des Konzeptes Human Performance Enhancement (HPE) der Luftwaffe nahm seinen Anfang in drei Jetverbänden, in den das Waffensystem EUROFIGHTER zum Einsatz kommt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2015

Fliegen mit Bildverstärkerbrillen

Fliegen mit Bildverstärkerbrillen

Zusammenfassung

Nachtsichtgeräte bieten die einzigartige Möglichkeit, Grenzen der menschlichen Sensorik beim Flug unter reduzierten Sichtbedingungen zu überwinden. Allerdings beginnen sich die Bildverstärker und Thermosensoren in dem Maß, in dem sich der technologische Fortschritt in Bezug auf Avionik und integrierte Systeme vollzieht, zu hochanspruchsvollen Applikationen an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu entwickeln.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2015

Grenzerfahrungen des Selbst und psychische Erkrankungen von Soldatinnen und Soldaten in Auslandsverwendungen

Grenzerfahrungen des Selbst und  psychische Erkrankungen von Soldatinnen und Soldaten in Auslandsverwendungen

Jede Auslandsverwendung von Soldatinnen und Soldaten erweitert deren Tätigkeitsspektrum, ist jedoch auch mit Risiken und Wagnis verbunden. Aufgrund der langjährigen truppenärztlichen Versorgung des o. a. Personenkreises soll in diesem Artikel über entsprechende Grenzerfahrungen des Selbst und psychische Erkrankungen berichtet werden.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2015

Truppenärztliche Versorgung im Logistischen ­Umschlagpunkt Trabzon

Truppenärztliche Versorgung im  Logistischen ­Umschlagpunkt Trabzon

Die sanitätsdienstliche Versorgung der im Logistischen Umschlagpunkt (LogUgPkt) in Trabzon von 2013 bis 2015 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten zeichnete sich durch Besonderheiten aus. LSO LogKdoBw hat die Versorgung über weite Teile aus dem Stab LogKdoBw in Erfurt heraus geführt. In dem Artikel werden das Spektrum der vor Ort in Trabzon zu lösenden Aufgaben und die Besonderheiten dargestellt.

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