Ausbildung im Umgang mit hochkontagiösen Erkrankungenan einem Lehrkrankenhaus in Ghana, Westafrika (Foto: OFA Dr. Wiemer)

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 01/2017

Fachbereich Tropenmedizin - Kompetenz- und Ausbildungszentrum des Sanitätsdienstes

„Seit wann gibt es die Tropenmedizin?“ hieß am 16. Juli 2009 die Frage des Tages im Hamburger Abendblatt. Die Antwort lautete: „Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Tropenmedizin zum eigenständigen Fachgebiet. Industrialisierung und Kolonialisierung sowie die wissenschaftlichen Fortschritte in der Infektionsmedizin führten zu einer gezielten Erforschung von Tropenkrankheiten.“

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Wehrmedizinische Monatsschrift 6/2017

Wenn im Dienst die Augen zufallen – zwei Fälle von Tagesschläfrigkeit

Drooping Eyelids when on Duty – Two Cases of Daytime Sleepiness

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 01/2017

Lebensmittelchemie: Lebenswichtig für Grundbetrieb und Einsatz

Keine andere Maßnahme hat in so großem Umfang zur Erhöhung der Lebenserwartung in Deutschland beigetragen wie die Schaffung eines Zuganges zu sauberem Trinkwasser für alle. Da sichere Lebensmittel und sauberes Trinkwasser global nicht selbstverständlich sind, gibt es in Deutschland eine Vielzahl von rechtlichen Vorgaben zum Schutz der Verbraucher.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 01/2017

Die Abteilung Pharmazie - Zentrale Arzneimittel- und Medizinprodukte­untersuchung in der Bundeswehr

Die Abteilung IV – Pharmazie des ZInstSanBw München ist die zentrale Arzneimittel- und Medizinprodukteuntersuchungsstelle der Bun­­deswehr. Ihr Auftrag ist es, die pharmazeutische Qualität der in der Bundeswehr genutzten und hergestellten Arzneimittel und Medizinprodukte sicherzustellen. Neben Proben aus der Herstellung der Bundeswehrapotheken werden die im Rahmen der amtlichen Arzneimittel- und Medizinprodukteüberwachung durch den Arzneimittelüberwachungsbeauftragten der Bundeswehr (AMÜBBw) gemäß § 65 Arzneimittelgesetz (AMG) bzw. § 26 Medizinproduktegesetz (MPG) entnommenen Proben untersucht und begutachtet.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Renale Sympathikusdenervation als innovative Therapie des -resistenten Hypertonus – eine Bestandsaufnahme

Renale Sympathikusdenervation als innovative Therapie des -resistenten Hypertonus – eine Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
Hintergrund: Bluthochdruck hat aufgrund des großen Einflusses auf die kardiovaskuläre Mortalität eine hohe Bedeutung für das zivile und militärische Gesundheitssystem. Die effektive Behandlung der arteriellen Hypertonie hat daher sowohl in Bezug auf präventive wie auch unter therapeutischen Gesichtspunkten einen hohen Stellenwert. Obwohl eine Vielzahl medikamentöser Therapien verfügbar ist, gibt es einen signifikanten Anteil von Patienten, die unverändert persistierend erhöhte Blutdruckwerte im Sinne einer therapieresistenten arteriellen Hypertonie aufweisen.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren – eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren –  eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Zusammenfassung
Hochtoxische phosphororganische Verbindungen, seien es Nervenkampfstoffe oder bestimmte Pestizide, begründen ihre Toxizität durch die irreversible Hemmung der Acetylcholinesterase (AChE), dem Schlüsselenzym im Prozess der Neurotransmission. Da die katalytische Hydrolyse des Acetylcholins ausbleibt, und somit der intrinsische Effekt von Acetylcholin nicht mehr terminiert wird, akkumuliert dieser Neurotransmitter unkontrolliert im synaptischen Spalt. Infolgedessen ist die Funktion der nikotinischen (nAChR) und muskarinischen Acetylcholinrezeptoren (mAChR) wegen der Überstimulation und insbesondere durch die Desensitisierung der nAChR beeinträchtigt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

16th Medical Chemical Defense Conference

16th Medical Chemical Defense Conference

100 years after the first use of sulfur mustard - re-emerging threats of chemical warfare agents and current state of medical research.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 01/2017

Sich im Zweifel einfach für die Menschlichkeit entscheiden

Sich im Zweifel einfach für die Menschlichkeit entscheiden

WM: Stichwort Re-Fokussierung. Nach mehr als 20 Jahren Ausrichtung des Sanitätsdienstes auf die unterschiedlichen Auslandseinsätze steht nun ein neuer Schwerpunkt in Richtung Landes und Bündnisverteidigung auf der militärischen Agenda. Welche Auswirkung hat dies auf den Sanitätsdienst und wie beabsichtigt der Sanitätsdienst, den Ansprüchen vornehmlich des Heeres personell und materiell gerecht zu werden?

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Wehrmedizinische Monatsschrift 4/2017

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

Hintergrund: Für einen erfolgreichen interventionellen Aortenklappenersatz (TAVI) ohne das Auftreten post-interventioneller Komplikationen ist die akkurate Anpassung der Prothese an die individuelle Anatomie entscheidend. Hierfür ist es notwendig, die benötigten Parameter, wie den Aortenklappenanulusdiameter und die Abstände zu den Koronararterien, genau zu bestimmen. Die semi-automatische CT-basierte Messung als reliable und einfache Methode zur Erfassung der benötigten Parameter wurde in dieser Studie untersucht.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Sequenzierung der nächsten Generation (NGS) zur hypothesenfreien genomischen Erregerdetektion in potenziell polymikrobiell kontaminiertem Probenmaterial – Evaluation am Beispiel formalifixierter, -paraffinierter Gewebeproben von Patienten mit invasiven Mykosen1

Sequenzierung der nächsten Generation (NGS) zur hypothesenfreien genomischen Erregerdetektion in potenziell polymikrobiell kontaminiertem Probenmaterial – Evaluation am Beispiel formalifixierter, -paraffinierter Gewebeproben von Patienten mit invasiven Mykosen1

Hintergrund: Wenn bei unspezifischem Verdacht auf eine invasive bakterielle oder fungale Infektion aus primär steril gewonnenem Probenmaterial ein molekularer Erregernachweis angestrebt wird, werden von vielen Instituten inzwischen panbakterielle bzw. panfungale Polymerasekettenreaktionen (PCR) mit anschließender Sanger-Sequenzierung zur Erregeridentifikation trotz eingeschränkter Standardisierbarkeit diagnostisch angeboten.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Zusammenfassung
Die Arbeit stellt Herausforderungen der sanitätsdienstlichen Versorgung in den Gebirgskämpfen des Ersten und Zweiten Weltkrieges dar und gibt einen Überblick über die Sanitätsausrüstung der in diesem Zeitraum im Gebirge eingesetzten Truppen: Die deutschen und österreichisch-ungarischen Verbände des Ersten Weltkrieges verfügten weder über eine spezielle Gebirgssanitätsausrüstung, noch waren sie aus sanitätsdienstlicher Sicht auf einen Gebirgskrieg vorbereitet.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Zusammenfassung
Einleitung: Die den Mischgetränken aus Kaffeevollautomaten zugesetzte Milch birgt das Risiko einer bakteriellen Kontamination, insbesondere mit dem toxinbildenden Bacillus (B.) cereus. Zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials für die Nutzer sind Kenntnisse über das Vorhandensein dieses Erregers in den Automaten erforderlich.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

Defektdeckung an der unteren Extremität durch Suralis-Lappenplastik: eine anatomische Studie

Zusammenfassung
Trotz der zunehmenden Bedeutung von freien mikrovaskulär anastomosierten Lappenplastiken zur Deckung von Defektwunden bestehen unverändert Indikationen für gestielte lokale Plastiken.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

Zusammenfassung
Der Tiermaler Jean Bungartz bildete aus eigenem Antrieb heraus Hunde für die Suche nach Verwundeten aus.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 12/2016

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

Zusammenfassung
Am Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) Hamburg wurde erstmals ein FATE-Echokardiografie-Ausbildungskonzept als Pilotprojekt mit interdisziplinärem Ansatz angewendet und evaluiert.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2016

Der zahnmedizinische Dienst und Public Health in der Bundeswehr

Der zahnmedizinische Dienst und Public Health in der Bundeswehr

Die Angehörigen der Bundeswehr sind gerade im Einsatz gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die sich deutlich von denen anderer Bevölkerungs- und Berufsgruppen unterscheiden.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2016

Frauen in der Bundeswehr

Frauen in der Bundeswehr

Eine Seltenheit sind Frauen in der Bundeswehr schon lange nicht mehr. Die Ausnahme hat sich mit zurzeit etwa 19 400 aktiven Soldatinnen in den Streitkräften zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bundeswehr entwickelt. Seit 2001 hat sich der Frauenanteil bereits fast verdreifacht. Dieser Anteil soll zukünftig noch weiter ansteigen von aktuell ca. 10 auf 15 Prozent im Truppendienst; im Sanitätsdienst sind 50 Prozent angestrebt [1].

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Q-Fieber- eine Differentialdiagnose von Einsatzrelevanz

Q-Fieber- eine Differentialdiagnose von Einsatzrelevanz

Zusammenfassung
Hintergrund: Coxiella burnetii ist ein in den Einsatzgebieten der Bundeswehr verbreiteter zoonotischer und obligat intrazellulärer Erreger. Das gramnegative Bakterium wird von Tieren übertragen und kann zu einer hochfieberhaften Erkrankung mit Pneumonie führen.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Q Fever – A Differential Diagnosis of Operational Relevance

Q Fever – A Differential Diagnosis of Operational Relevance

Summary
Background: Coxiella burnetii is a zoonotic and obligatory intracellular pathogen commonly present in operational areas of the Bundeswehr. Transmitted from animals, the gram negative bacterium can cause a highly feverish infectious disease which often leads to pneumonia.

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3. Fachkolloquium Zahnmedizin
22.09.2017 - 23.09.2017
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12.10.2017 - 14.10.2017
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Fachdental Südwest
14.11.2017 - 15.11.2017
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