Medizinische Entomologie in den Tropen

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Medizinische Entomologie in den Tropen

Aus wissenschaftlicher Sicht stellt die Entomologie, also die “Lehre von den Insekten”, seit jeher eine faszinierende Herausforderung dar. Die enorme Artenvielfalt – Insekten stellen mit etwa 1,5 Millionen bekannten und mehreren Millionen geschätzten Arten die größte Tiergruppe überhaupt – stellt ein schier grenzenloses Forschungsfeld dar. Unter anderem gehören einige Insekten zu den größten Feinden des Menschen, da sie vor allem in den Tropen und Subtropen Überträger (sog. „Vektoren“) zahlreicher Erkrankungen sind; ein bekanntes Beispiel ist hier die Malariamücke! Und ebenjene blut­saugenden Parasitenüberträger haben gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, also vor allem während des weltweiten Höhepunktes der europäischen Kolonialreiche – mit Schwerpunkt im tropischen Afrika – zum Entstehen einer eigenen fachlichen Unterdisziplin geführt, der Medizinischen Entomologie. Aus diesem Grunde waren deren Pioniere meist auch selbst im Kolonial- oder Militärdienst tätig. Diese Wurzeln verdeutlichen die historisch gewachsene Verknüpfung der Medizinischen Entomologie mit der Wehrmedizin, die im Rahmen der Gründung der Bundeswehr seit 1962 mit der Abteilung „Medizinische Entomologie/Zoologie“ am damaligen „Hygienisch-Medizinischen Institut“ in Koblenz Berücksichtigung fand.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

„… interdisziplinäre Zusammenarbeit ­fördern“

Herr Flottenarzt Dr. Bieber, als Leitender Zahnarzt der Bundeswehr tragen Sie die fachliche Verantwortung für den Fachbereich Zahnmedizin der Bundeswehr. Dazu steht Ihnen im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr die Unterabteilung III – Zahnmedizin mit den Referaten „Planung und Steuerung der zahnärztlichen Versorgung der Bundeswehr“ und „Zahnärztliche Individualmedizin, Begutachtender Zahnarzt der Bundeswehr, Kommandozahnarzt und spezialisierte Gesundheitseinrichtungen“ zur Verfügung. Zusätzlich ist in der Abteilung G3 des Kommandos Re­gionale Sanitätsdienstliche Unterstützung die Gruppe „Zahnmedizin“ ausgebracht.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

„Menschen mitnehmen, auch in die ­eigene Verantwortung“

WM: Frau Generalarzt, Sie haben vor genau einem Jahr das Kommando über die Sanitätsakademie der Bundeswehr übernommen. Zeit für ein kleines Resümee. Welche Ausgangslage hat sich Ihnen dargestellt, welche grundsätzlichen Weichenstellungen konnten Sie vornehmen und wie stellen Sie sich die Zukunft der Akademie vor?

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 6/2017

In den Tropen wird er vermehrt sichtbar!

Malassezia furfur – Erreger der Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) und der Malassezia-(Pityrosporum-)Follikulitis

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Summary

Background: Owing to its significant impact on cardiovascular mortality, arterial hypertension is highly relevant both for the public and the military health systems. Effective treatment of arterial hypertension, both in terms of prevention and therapy, thus takes on an important role. Despite the availability of a variety of antihypertensives, increased blood pressure persists in a significant proportion of patients as therapy-resistant arterial hypertension.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Bacillus cereus contamination in coffee makers at several Bundeswehr dining and recreational facilities

Bacillus cereus contamination in coffee makers at several Bundeswehr dining and recreational facilities

Abstract

Introduction: Milk added to mixed beverages from fully automatic coffee makers carries a risk of bacterial contamination, in particular with toxigenic Bacillus (B.) cereus. To assess the risk to consumers, information about the occurrence of this pathogen in coffee makers is vital.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 6/2017

Wenn im Dienst die Augen zufallen – zwei Fälle von Tagesschläfrigkeit

Wenn im Dienst die Augen zufallen – zwei Fälle von Tagesschläfrigkeit

Drooping Eyelids when on Duty – Two Cases of Daytime Sleepiness

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Renale Sympathikusdenervation als innovative Therapie des -resistenten Hypertonus – eine Bestandsaufnahme

Renale Sympathikusdenervation als innovative Therapie des -resistenten Hypertonus – eine Bestandsaufnahme

Zusammenfassung
Hintergrund: Bluthochdruck hat aufgrund des großen Einflusses auf die kardiovaskuläre Mortalität eine hohe Bedeutung für das zivile und militärische Gesundheitssystem. Die effektive Behandlung der arteriellen Hypertonie hat daher sowohl in Bezug auf präventive wie auch unter therapeutischen Gesichtspunkten einen hohen Stellenwert. Obwohl eine Vielzahl medikamentöser Therapien verfügbar ist, gibt es einen signifikanten Anteil von Patienten, die unverändert persistierend erhöhte Blutdruckwerte im Sinne einer therapieresistenten arteriellen Hypertonie aufweisen.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

16th Medical Chemical Defense Conference

16th Medical Chemical Defense Conference

100 years after the first use of sulfur mustard - re-emerging threats of chemical warfare agents and current state of medical research.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 01/2017

Sich im Zweifel einfach für die Menschlichkeit entscheiden

Sich im Zweifel einfach für die Menschlichkeit entscheiden

WM: Stichwort Re-Fokussierung. Nach mehr als 20 Jahren Ausrichtung des Sanitätsdienstes auf die unterschiedlichen Auslandseinsätze steht nun ein neuer Schwerpunkt in Richtung Landes und Bündnisverteidigung auf der militärischen Agenda. Welche Auswirkung hat dies auf den Sanitätsdienst und wie beabsichtigt der Sanitätsdienst, den Ansprüchen vornehmlich des Heeres personell und materiell gerecht zu werden?

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren – eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren –  eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Zusammenfassung
Hochtoxische phosphororganische Verbindungen, seien es Nervenkampfstoffe oder bestimmte Pestizide, begründen ihre Toxizität durch die irreversible Hemmung der Acetylcholinesterase (AChE), dem Schlüsselenzym im Prozess der Neurotransmission. Da die katalytische Hydrolyse des Acetylcholins ausbleibt, und somit der intrinsische Effekt von Acetylcholin nicht mehr terminiert wird, akkumuliert dieser Neurotransmitter unkontrolliert im synaptischen Spalt. Infolgedessen ist die Funktion der nikotinischen (nAChR) und muskarinischen Acetylcholinrezeptoren (mAChR) wegen der Überstimulation und insbesondere durch die Desensitisierung der nAChR beeinträchtigt.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 4/2017

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

Hintergrund: Für einen erfolgreichen interventionellen Aortenklappenersatz (TAVI) ohne das Auftreten post-interventioneller Komplikationen ist die akkurate Anpassung der Prothese an die individuelle Anatomie entscheidend. Hierfür ist es notwendig, die benötigten Parameter, wie den Aortenklappenanulusdiameter und die Abstände zu den Koronararterien, genau zu bestimmen. Die semi-automatische CT-basierte Messung als reliable und einfache Methode zur Erfassung der benötigten Parameter wurde in dieser Studie untersucht.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Zusammenfassung
Die Arbeit stellt Herausforderungen der sanitätsdienstlichen Versorgung in den Gebirgskämpfen des Ersten und Zweiten Weltkrieges dar und gibt einen Überblick über die Sanitätsausrüstung der in diesem Zeitraum im Gebirge eingesetzten Truppen: Die deutschen und österreichisch-ungarischen Verbände des Ersten Weltkrieges verfügten weder über eine spezielle Gebirgssanitätsausrüstung, noch waren sie aus sanitätsdienstlicher Sicht auf einen Gebirgskrieg vorbereitet.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Zusammenfassung
Einleitung: Die den Mischgetränken aus Kaffeevollautomaten zugesetzte Milch birgt das Risiko einer bakteriellen Kontamination, insbesondere mit dem toxinbildenden Bacillus (B.) cereus. Zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials für die Nutzer sind Kenntnisse über das Vorhandensein dieses Erregers in den Automaten erforderlich.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

Zusammenfassung
Der Tiermaler Jean Bungartz bildete aus eigenem Antrieb heraus Hunde für die Suche nach Verwundeten aus.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

Defektdeckung an der unteren Extremität durch Suralis-Lappenplastik: eine anatomische Studie

Zusammenfassung
Trotz der zunehmenden Bedeutung von freien mikrovaskulär anastomosierten Lappenplastiken zur Deckung von Defektwunden bestehen unverändert Indikationen für gestielte lokale Plastiken.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizinische Monatsschrift 12/2016

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

FATE* Ausbildung in der Zentralen Notaufnahme am Bundeswehr-krankenhaus Hamburg

Zusammenfassung
Am Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) Hamburg wurde erstmals ein FATE-Echokardiografie-Ausbildungskonzept als Pilotprojekt mit interdisziplinärem Ansatz angewendet und evaluiert.

Lesen Sie mehr

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2016

Frauen in der Bundeswehr

Frauen in der Bundeswehr

Eine Seltenheit sind Frauen in der Bundeswehr schon lange nicht mehr. Die Ausnahme hat sich mit zurzeit etwa 19 400 aktiven Soldatinnen in den Streitkräften zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bundeswehr entwickelt. Seit 2001 hat sich der Frauenanteil bereits fast verdreifacht. Dieser Anteil soll zukünftig noch weiter ansteigen von aktuell ca. 10 auf 15 Prozent im Truppendienst; im Sanitätsdienst sind 50 Prozent angestrebt [1].

Lesen Sie mehr

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 4/2016

Der zahnmedizinische Dienst und Public Health in der Bundeswehr

Der zahnmedizinische Dienst und Public Health in der Bundeswehr

Die Angehörigen der Bundeswehr sind gerade im Einsatz gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die sich deutlich von denen anderer Bevölkerungs- und Berufsgruppen unterscheiden.

Lesen Sie mehr

Partner der Bundeswehr

Termine

22.09.2017 - 23.09.2017
Fachdental Leipzig
12.10.2017 - 14.10.2017
48. Kongress der DGWMP e. V.
20.10.2017 - 21.10.2017
Fachdental Südwest
14.11.2017 - 15.11.2017
DiMiMED 2017

Schwerpunkt

Schwerpunkt

Der Mensch im Sanitätsdienst

Hier geht es zu den Berichten

Firmenporträt

Firmenporträt

BEITRAG ZUM
VORHERSAGBAREN
BEHANDLUNGSERFOLG     

Hier geht es zu den weiteren Firmenporträts