Aus den Perspektiven des Soldaten sowie des Parlaments

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Aus den Perspektiven des Soldaten sowie des Parlaments

Seit Mai 2015 ist Dr. Hans-Peter Bartels Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und somit für alle Soldatinnen und Soldaten Ansprechpartner bei Eingaben und Vorschlägen. Der Wehrbeauftragte ist ein Parlamentsorgan, ein Teil der parlamentarisch-zivilen Kontrolle über die deutschen Streitkräfte mit Verfassungsrang. Besondere Aufmerksamkeit erweckt der Wehrbeauftragte bei der Vorlage seines Jahresberichts, der die an ihn gerichteten Anliegen der Soldatinnen und Soldaten zusammenfasst und so ein wertvolles Bild vom inneren Zustand der Bundeswehr liefert.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Feierliches Gelöbnis in der Alsberg-Kaserne

Das Sanitätsregiment 2 führte am 1. Dezember 2016 wieder ein Feierliches Gelöbnis und Vereidigung neuer Soldatinnen und Soldaten mit zahlreichen Gästen in der Alsberg-Kaserne durch. Geladen waren circa 400 Gäste, unter Ihnen die Angehörigen der Rekruten sowie geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Curriculum „Allgemeinmedizin in der Bundeswehr“ – Quo vadis?

Mit Herausgabe der neuen Geschäftsordnung für die Arbeit der Konsiliargruppen durch das Kdo SanDstBw wurde die Konsiliargruppe Allgemeinmedizin unter Leitung von Oberstarzt Dr. Johannes Backus komplett neu aufgestellt. Seit 01.04.2015 tagte die Konsiliargruppe Allgemeinmedizin mit den insgesamt 15 ständigen Mitgliedern und zusätzlichen Gästen bereits drei Mal mit dem Ziel, dem strategischen Ansatz der Neuausrichtung, das Fachgebiet zu einer der zentralen Säulen des Sanitätsdienstes weiter zu entwickeln, nachzukommen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Die posttraumatische Belastungsstörung bei der Bundeswehr

Risiko, Auftreten und Prävention
Die Soldaten der Bundeswehr haben in den Einsätzen dieser vergangenen 25 Jahre bewiesen, dass sie den an sie gestellten Anforderungen gerecht werden. Neben hervorragender Professionalität, technisch und taktisch einwandfreiem Verhalten und großem Wissensstand ist in den Situationen des Einsatzes auch eine ausgesprochene Rationalität unter Hintanstellung persönlicher Bedürfnisse, wie auch in anderen Fällen eine große Empathie mit Verständnis beispielsweise für die lokale Bevölkerung gefragt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Ultraschalldiagnostik in der ambulanten truppenärztlichen Versorgung zur Notfalldiagnostik von Sprunggelenksverletzungen – Chance zur „Neustrukturierung“ der Behandlungsalgorithmen?

Ultraschalldiagnostik in der ambulanten truppenärztlichen Versorgung zur Notfalldiagnostik von Sprunggelenksverletzungen – Chance zur „Neustrukturierung“ der Behandlungsalgorithmen?

Hintergrund
Die Durchführung radiologischer Diagnostik ist nach dem Stand vom 01.01.2015 nur in 15 regionalen sanitätsdienstlichen Einrichtungen (RegSanEinr) möglich.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Optimierung der Angiogenese und Wundheilung von freien mikrovaskulären Transplantaten mittels endothelialer Progenitorzellen (EPC)

Optimierung der Angiogenese und Wundheilung von freien mikrovaskulären Transplantaten mittels endothelialer Progenitorzellen (EPC)

Einleitung
Die militärischen Konflikte der vergangenen 100 Jahre haben gezeigt, dass kampfhandlungsbedingte Verletzungen neben den Extremitäten in erster Linie zu fast 40 % den Kopf-Hals-Bereich betreffen (BELMONT et al., 2010). Diese häufig sehr schweren Defektverletzungen im Kopf-Hals-Bereich stellen neben der physischen auch eine extreme psychische Belastung für die betroffenen Kameradinnen und Kameraden dar.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial Quakenbrück

Das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial Quakenbrück

„ALLES AUS EINER HAND“, unter dieser Vorgabe des Bundesministeriums der Verteidigung wurde das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial in Quakenbrück als Erstes seiner Art ausgeplant und im Jahr 2008 aufgestellt. Alle Fähigkeiten auf den Gebieten der pharmazeutischen Logistik, der medizintechnischen Instandsetzung, der Optik und der einsatzorientierten Sauerstoffproduktion galt es, in einer Einrichtung zusammen zu führen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Sanitätsdienstliche Planung im ­multinationalen Umfeld

Sanitätsdienstliche Planung im ­multinationalen Umfeld

Kernauftrag des im Juli 2013 in Dienst gestellten Multinationalen Kommandos Operative Führung Ulm (MN KdoOpFü) ist die Planung und Führung weltweiter Kriseneinsätze im Auftrag der Europäischen Union, der NATO und der Vereinten Nationen. Das Kommando ist hierfür combined (multinational mit Angehörigen aus 16 NATO- bzw. EU-Nationen) und joint (teilstreitkraft-übergreifend) aufgestellt. Eine Operation wird dabei auf strategischer Ebene als EU Operation Headquarters (OHQ) aus der Homebase in Potsdam geführt, während auf operativer Ebene die Operation als EU Force Headquarters (FHQ), NATO Joint Task Force Headquarters (NATO JTFHQ) oder UN/Coalition Deployed HQ im Einsatzland geführt wird.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Der Lotse für Einsatzgeschädigte am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Der Lotse für Einsatzgeschädigte am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Der Lotse für Einsatzgeschädigte (ESG) hat als Kernaufgabe die vertrauensvolle Unterstützung einsatzgeschädigter Soldaten in der eigenen Dienststelle bzw. im Standortbereich. Er/Sie ist Berater und Vermittler für weiterführende Hilfen zum Beispiel innerhalb des Psychosozialen Netzwerkes (PSN) und Netzwerkes der Hilfe (NdH), mit dem der Lotse für ESG eng zusammenarbeitet. Dabei ist er für die betroffenen Kameraden häufig die erste Kontaktperson und Berater, nicht aber Therapeut.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Defense Health Agency

Defense Health Agency

Interview mit der Leiterin der Defense Health Agency, Vizeadmiral Raquel C. Bono. Das Gespräch führte Oberstarzt Dr. Kai Schlolaut, Verbindungsoffizier zum amerikanischen Sanitätsdienst. Das Gespräch wurde in Englisch geführt und durch den Sprachmittlerdienst der Bundeswehrverwaltungsstelle USA/CAN übersetzt.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Der Menschlichkeit verpflichtet

Der Menschlichkeit verpflichtet

Das Konzept des militärischen Engagements in Afghanistan hat sich beginnend im Jahre 2013 bis hin zum neuen Mandat Resolute Support seit dem 1. Januar 2015 verändert. Wurden afghanische Sicherheitskräfte noch bis Ende 2014 auf Bataillonsebene beraten und ausgebildet, konzentriert sich die NATO geführte Mission nunmehr auf die Korpsebene und höher. Damit einhergehend reduzierte sich neben der Aufgabe der Provincional Reconstruction Teams (PRT) FEYZABAD (FEY) und KUNDUZ (KDZ) auch die Begleitung von Patrouillen durch Kräfte des ZSanDstBw erheblich.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Schlafdiagnostik im psychiatrisch-­psychotherapeutischen Kontext

Schlafdiagnostik im psychiatrisch-­psychotherapeutischen Kontext

Anhand der am Zentrum für Seelische Gesundheit (ZfSG) am BwKrhs Hamburg seit 2014 eingeführten Schlafdiagnostik wird auf die interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Möglichkeiten hingewiesen. Nur dadurch ist die notwendige schlafmedizinische Kompetenz in den Strukturen der Bundeswehrkrankenhäuser realisierbar und sollte aufgrund der hohen therapeutischen Relevanz im gesamten Klinikverbund Bundeswehrkrankhaus angestrebt werden.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Ein Sanitäter der deutschen Armee als Augenzeuge und Ankläger des Genozids an den Armeniern im Ersten Weltkrieg

Ein Sanitäter der deutschen Armee als Augenzeuge und Ankläger des Genozids an den Armeniern im Ersten Weltkrieg

Zusammenfassung
Der Schriftsteller und spätere Pazifist Armin T. Wegner (1886 - 1978) diente im Ersten Weltkrieg als Sanitäter der deutschen Armee im vorderen Orient. Konfrontiert wurde er dort nicht nur mit schweren Seuchenzügen oder dem Elend der Verwundeten.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Vergleichende Untersuchung von Patienten mit und ohne antibiotische Prophylaxe in Bezug auf postoperative Harnwegsinfekte, Komplikationen und Sepsis nach transurethraler Prostataresektion

Vergleichende Untersuchung von Patienten mit und ohne antibiotische Prophylaxe in Bezug auf postoperative Harnwegsinfekte, Komplikationen und Sepsis nach transurethraler Prostataresektion

Einleitung
Das benigne Prostatasyndrom (BPS) ist ein komplexes Krankheitsbild mit zum Teil starker Beeinträchtigung der Lebensqualität. Symptome eines BPS bestehen bereits bei 20 – 40 % aller 50jährigen Männer (Herner LUTS-Studie), es ist die häufigste urologische Diagnose (15/1 000 Männer).

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Experimentelle Untersuchung zur Biokompatibilität offenporiger metallischer Implantatstrukturen mit bioaktiver Kalzium-Titanat-Reaktionsschicht unter besonderer Berücksichtigung des Knochenaufbaus

Experimentelle Untersuchung zur Biokompatibilität offenporiger metallischer Implantatstrukturen mit bioaktiver Kalzium-Titanat-Reaktionsschicht unter besonderer Berücksichtigung des Knochenaufbaus

Einleitung
Die Behandlung großer Trümmerfrakturen langer Röhrenknochen, verursacht z.B. durch Gewalteinwirkungen im Rahmen militärischer Kampfhandlungen, Hochrasanztraumen oder maligner Knochentumoren, erfordert mitunter autologe oder allogene Spenden biologischen Materials.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2016

Q-Fieber- eine Differentialdiagnose von Einsatzrelevanz

Q-Fieber- eine Differentialdiagnose von Einsatzrelevanz

Zusammenfassung
Hintergrund: Coxiella burnetii ist ein in den Einsatzgebieten der Bundeswehr verbreiteter zoonotischer und obligat intrazellulärer Erreger. Das gramnegative Bakterium wird von Tieren übertragen und kann zu einer hochfieberhaften Erkrankung mit Pneumonie führen.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2016

„Wenn die Ferse schmerzt“ – ein Fall aus der truppenärztlichen Sprechstunde

„Wenn die Ferse schmerzt“ – ein Fall aus der truppenärztlichen Sprechstunde

Einleitung: Fersenschmerzen im Bereich des Ansatzes der Achillessehne sind ein häufiges Symptom in der truppenärztlichen Sprechstunde. Überlastung durch Sport und militärischen Dienst, anatomische Gründe, wie das Vorliegen einer Haglund-Exostose, degenerative Veränderungen bei Leistungssportlern oder Traumata sind deren häufigste Ursachen. Eher selten liegen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis vor.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2016

Hochqualifiziert in den Einsatz

Hochqualifiziert in den Einsatz

Zusammenfassung
Die Bundeswehr muss sich zunehmend auf Einsätze einstellen, die kurzfristig erfolgen, neue und bisher unbekannte Anforderungen stellen und eine große Flexibilität, auch seitens des Sanitätsdienstes, erfordern. Dieses verlangt auch von Seiten des eingesetzten Assistenz- und Pflegepersonals eine umfassende und fachlich breit gefächerte Einsatzbereitschaft, die vor allem durch eine konsequent darauf ausgerichtete Gestaltung des Inlandsdienstbetriebs zu erreichen ist.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2016

Einsatz neuer Blutstillungs - maßnahmen bei gastrointestinalen Blutungen – Fallbericht

Einsatz neuer Blutstillungs - maßnahmen bei gastrointestinalen Blutungen – Fallbericht

Zusammenfassung
Einleitung/Hintergrund: Die akute obere gastrointestinale Blutung stellt eine häufige Notfallsituation dar, die auch durch die Ausweitung der antikoagulativen Therapien häufiger auftreten wird. Die „klassischen“ Blutstillungsmaßnahmen, wie Unterspritzung und Clipping, werden nun durch „Neuheiten“ ergänzt, die die Möglichkeiten einer Blutstillung in der Akutsituation erweitern.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2016

Bewegung ist Leben – INVICTUS Games 2016 in Orlando

Bewegung ist Leben – INVICTUS Games 2016 in Orlando

Zusammenfassung
Es ist hinlänglich bekannt, dass körperliche Aktivitäten und Sport im Bereich der Prävention und Rehabilitation von Zivilisationskrankheiten wirksam sind. Weniger bekannt ist der erhebliche Einfluss von beidem auf emotionale Prozesse und kognitive Funktionen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2016

Was soll – was kann Allgemeinmedizin innerhalb der Bundeswehr leisten?

Was soll – was kann Allgemeinmedizin innerhalb der Bundeswehr leisten?

Laut der aktuellen Version der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer umfasst das Fachgebiet der Allgemeinmedizin „die lebensbegleitende hausärztliche Betreuung von Menschen jeden Alters bei jeder Art der Gesundheitsstörung, unter Berücksichtigung der biologischen, psychischen und sozialen Dimensionen ihrer gesundheitlichen Leiden, Probleme oder Gefährdungen und die medizinische Kompetenz zur Entscheidung über das Hinzuziehen anderer Ärzte und Angehöriger von Fachberufen im Gesundheitswesen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Radiologisches Know-how im Einsatz- Heute und morgen

Radiologisches Know-how im Einsatz- Heute und morgen

Die Bedeutung der Röntgendiagnostik für das Militär wurde früh erkannt. Bereits am 8. Februar 1896, wenige Wochen nach der Erstpublikation von Wilhelm Conrad Röntgen zu den X-Strahlen, erließ der deutsche Kaiser die Order zur Einrichtung eines Röntgen-Kabinetts für das Garnisonslazarett No. 1, dem heutigen Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Bereits 1898 wurden Röntgengeräte im Amerikanisch-spanischen Krieg eingesetzt. Um die Jahrhundertwende sind mobile Röntgeneinrichtungen auf Fuhrwerken im Einsatz.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Einsatz extrakorporaler Lungen Unterstützungssysteme zur Therapie schwerer Gasaustauschstörungen

Einsatz extrakorporaler Lungen Unterstützungssysteme zur Therapie schwerer Gasaustauschstörungen

Die Bestandteile des respiratorischen Systems lassen sich vereinfacht in pulmonale und extrapulmonale Anteile unterscheiden. Störungen an jeweils einem oder auch die Kombination von Störungen beider Anteile können zur akuten respiratorischen Insuffizienz führen. Die unterschiedlichsten Ereignisse, sowohl direkte als auch indirekte Lungenaffektionen, können ein akutes Lungenversagen auslösen. Beispiele für die unterschiedlichsten Auslöser sind in Tabelle 1 dargestellt.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2016

Die Doppelkronenprothese

Die Doppelkronenprothese

Die Versorgung mit rein zahngetragenem, konventionellem herausnehmbarem Zahnersatz scheint bei der reinen Sichtung der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zu dieser Thematik „außer Mode“ gekommen zu sein. Auch bei stark reduzierten Lückengebisssituationen beherrscht die Implantatprothetik sozusagen die „Schlagzeilen“. Ohne Frage hat die Implantologie die Therapieoptionen erheblich erweitert und so werden heute in Beratungsgesprächen immer auch implantatgetragene Therapieoptionen mit dem Patienten diskutiert.

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