Abb. 1: Leitender Apotheker der Bundeswehr, Oberstapotheker Arne Krappitz, im Gespräch mit dem Chefredakteur, Flottenarzt Dr. Volker Hartmann, und der Verlegerin, Heike Lange. (Foto: Beta Verlag)

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2017

„Vorreiter eines sinnvollen und ­patienten- wie serviceorientierten ­Sanitätsdienstes“

Sehr geehrter Herr Oberstapotheker Krappitz, am 10. Juli 2017, exakt 60 Jahre nach der Einführung der Statusgruppe der Sanitätsoffiziere Apotheker in die Bundeswehr, konnten Sie im Moltkesaal des Bundesministeriums der Verteidigung in Bonn auf 60 Jahre Wehrpharmazie zurückblicken.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2017

Notfall- und Katastrophenpharmazie: Ein vernachlässigter Aspekt für ­Arzneimittelspezialisten?

Einleitung
Der 11. September 2001 wie auch viele nachfolgende Ereignisse in jüngster Vergangenheit haben gezeigt, wie angreifbar unsere Gesellschaft auch nach dem Ende des Kalten Krieges und unabhängig vom Verteidigungsfall gegenüber modernen Bedrohungslagen ist. Hierbei spielen auch sich häufende Naturkatastrophen in aller Welt eine immer bedeutsamere Rolle. Die Versorgung der Bevölkerung sowie von zivilen wie auch militärischen Einsatzkräften mit Arzneimitteln ist eine essentielle Aufgabe der Pharmazie – auch unter schwierigen Bedingungen.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2017

Zur Geschichte der Militärpharmazie bis zum Neubeginn 1957

Einleitung
Die Ursprünge der heutigen Wehrpharmazie der Bundeswehr, wie sie seit nunmehr 60 Jahren existiert, liegen vielfältig begründet in der deutschen Geschichte. Es lässt sich anhand dieser zeigen, dass Apotheker beim Militär in Deutschland sich nicht nur umfangreichen logistischen Herausforderungen stellten und moderne pharmazeutische Innovationen in die Streitkräfte integrierten, sondern vor allem auch herausragende Forscher wissenschaftliche Beiträge für eine moderne Versorgung der Soldaten leisteten.

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Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2017

Aus kritischen Ereignissen lernen - ­Optimierung der Behandlungsqualität durch Wissenstransfer

Um die zahnmedizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten stetig zu verbessern, bedarf es sowohl einer qualitäts- und auftragsorientierten fachlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung der Sanitätsoffiziere Zahnarzt und des Fachpersonals, als auch einer permanenten Evaluation von Behandlungs- und Arbeitsabläufen. Dass im Rahmen der Patientenbehandlung und in den allgemeinen Praxisabläufen (beinahe-)Fehler auftreten, ist nicht vollständig zu vermeiden. Nicht aus dem ersten Ereignis zu lernen, kann jedoch zur Wiederholung führen. Mit der Verfügbarkeit und Anwendung des online-basierten Berichts- und Lernsystems „CIRS dent - Jeder Zahn zählt!“ steht in den zahnärztlichen Behandlungseinrichtungen der Bundeswehr nun ein System zur Verfügung, welches das Risiko eines erneuten gleichen Fehlers minimieren kann.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 9-10/2017

Non Operative Management of Gunshot Wounds to the Cervical -Trachea with Significant Tissue Loss and 3D Tracheography as a -Diagnostic Tool: 2 Case Reports

Non Operative Management of Gunshot Wounds to the Cervical -Trachea with Significant Tissue Loss and 3D Tracheography as a -Diagnostic Tool: 2 Case Reports

Summary

Background: Selective conservative treatment of penetrating open tracheal injury with substantial tissue loss has not been described up to now.

Case reports: We report two cases of tracheal defects following gunshot wounds in zone II of the neck. Patients and their wound healing were supervised clinically and followed by 3 dimensional CT (3DCT) reconstruction. Both defect wounds from gunshots healed without defect over a length of 2.5 cm under conservative therapy.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Schussverletzung der Niere – Fallbericht einer Einsatzverletzung

Schussverletzung der Niere – Fallbericht einer Einsatzverletzung

Zusammenfassung

Bei der Therapie von Nierenverletzungen sind konservatives Management und interventionelle/operative Vorgehensweisen möglich. Das konservative Procedere sollte immer bei hämodynamisch stabilen Patienten und erhaltener Nieren-struktur angestrebt werden. Instabile Patienten sowie Patienten mit Gefäßstielverletzungen bzw. komplett zerrissenen Nieren (AAST V) sollten einer operativen Versorgung zugeführt werden.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Moderne Steintherapie

Moderne Steintherapie

Zusammenfassung

Harnsteine gehören zu den häufigsten urologischen Krankheitsbildern und haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität des Betroffenen sowie auch volkswirtschaftliche Auswirkungen.

Eine optimale Nutzung der vorhandenen therapeutischen Ressourcen setzt exakte Diagnostik voraus, der dann eine individuell angepasste Behandlung im Rahmen eines strukturierten Konzeptes folgt. Das Therapiespektrum erstreckt sich dabei von konservativem Vorgehen über minimal-invasive Verfahren bis hin zur operativen Steinbergung. Die Behandlungsverfahren werden in diesem Beitrag vorgestellt und hinsichtlich ihrer jeweiligen Anwendungsindikation – auch unter Einsatzbedingungen – diskutiert.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Testosteron – Das Sexualhormon des Mannes

Testosteron – Das Sexualhormon des Mannes

Zusammenfassung

Das männliche Geschlechtshormon Testosteron steht im Fokus der Andrologie. Seine Bedeutung als „Jungbrunnen“ wird allerdings oft mystifiziert.

Ein Testosteronmangel kann angeboren oder erworben auftreten; im Alter sind 2 - 5 % aller Männer von einem klinisch relevanten Hypogonadismus mit Störungen der Sexualität, depressiven Verstimmungen und Leistungsminderung betroffen. Dieser Late-Onset-Hypogonadismus ist häufig mit anderen Erkrankungen, insbesondere dem metabolischen Syndroms, assoziiert.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) – Update 2017

Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) – Update 2017

Zusammenfassung

Die Einführung der targeted Therapie hat über die letzten 10 Jahre die Behandlung des metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinom (mRCC) revolutioniert. Aktuell konnten neue Substanzen erstmalig einen Vorteil im Gesamtüberleben aufzeigen, andere zeigen in der Kombinationstherapie vielversprechende Ansätze.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 7/2017

100 Jahre Schwefellost – die sanitätsdienstliche Versorgung -gasversehrter deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg

100 Jahre Schwefellost – die sanitätsdienstliche Versorgung -gasversehrter deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg

Zusammenfassung

Am 12. Juli 1917 erfolgte bei Ypern (Belgien) der erste militärische Einsatz des Hautkampfstoffes Schwefellost durch deutsche Truppen. Die durch diesen Kampfstoff verursachten Krankheitsbilder stellten die Militärärzte vor völlig neue Herausforderungen. Bereits Anfang 1918 gab es auf deutscher Seite fundierte Behandlungsanweisungen, obwohl erst ab Mitte 1918 Lost durch die Alliierten eingesetzt wurde.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Renal Gunshot Wounds: Case Report of a Combat Injury

Renal Gunshot Wounds: Case Report of a Combat Injury

Summary

Renal injuries can be treated either conservatively or with interventional/surgical approaches. Conservative management should always be preferred if patients are haemodynamically stable and renal structures remain intact. Unstable patients as well as patients with injuries to the renal hilum or completely shattered kidneys (AAST V) require surgical treatment.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2017

Giant Prostatic Hyperplasia als Zufallsbefund und damit verbundene Komplikationen in der operativen Therapie

Giant Prostatic Hyperplasia als Zufallsbefund und damit verbundene Komplikationen in der operativen Therapie

Zusammenfassung

Bei bis zu 90 % der europäischen Männer im höheren Lebensalter (> 80 Jahre) besteht eine benigne Prostatahyperplasie, die auch schon bei bis zu 40 % im Alter von 40 - 49 Jahren auftritt und zu Beschwerden des unteren Harntrakts führen kann. In Einzelfällen kann die Vorsteherdrüse dabei so massiv hyperplasieren, dass Prostatavolumina von mehr als 500 ml entstehen (sogenannte Giant Prostatic Hyperplasia (GPH)). Wir stellen am Beispiel eines 81-jährigen Patienten, der wegen einer durch Verletzung mit einem Harn-blasenkatheter verursachten Blutung notfallmäßig offen prostatektomiert werden musste, das Krankheitsbild der GPH mit den damit verbundenen Risiken vor und erörtern die Kriterien zur Wahl der richtigen Operationsmethode.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Renal Denervation as an Innovative Treatment for Resistant Hypertension – a Survey

Summary

Background: Owing to its significant impact on cardiovascular mortality, arterial hypertension is highly relevant both for the public and the military health systems. Effective treatment of arterial hypertension, both in terms of prevention and therapy, thus takes on an important role. Despite the availability of a variety of antihypertensives, increased blood pressure persists in a significant proportion of patients as therapy-resistant arterial hypertension.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2017

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren – eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Allosterische Modulation nikotinischer Acetylcholinrezeptoren –  eine neue Therapieoption für die Behandlung von -Nervenkampfstoffvergiftungen?

Zusammenfassung
Hochtoxische phosphororganische Verbindungen, seien es Nervenkampfstoffe oder bestimmte Pestizide, begründen ihre Toxizität durch die irreversible Hemmung der Acetylcholinesterase (AChE), dem Schlüsselenzym im Prozess der Neurotransmission. Da die katalytische Hydrolyse des Acetylcholins ausbleibt, und somit der intrinsische Effekt von Acetylcholin nicht mehr terminiert wird, akkumuliert dieser Neurotransmitter unkontrolliert im synaptischen Spalt. Infolgedessen ist die Funktion der nikotinischen (nAChR) und muskarinischen Acetylcholinrezeptoren (mAChR) wegen der Überstimulation und insbesondere durch die Desensitisierung der nAChR beeinträchtigt.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 4/2017

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

CT-basierte Evaluation der Aortenklappenanatomie vor interventionellem Aortenklappenersatz: Semi-automatische Rekonstruktionsalgorithmen im Vergleich zur manuellen Rekonstruktion

Hintergrund: Für einen erfolgreichen interventionellen Aortenklappenersatz (TAVI) ohne das Auftreten post-interventioneller Komplikationen ist die akkurate Anpassung der Prothese an die individuelle Anatomie entscheidend. Hierfür ist es notwendig, die benötigten Parameter, wie den Aortenklappenanulusdiameter und die Abstände zu den Koronararterien, genau zu bestimmen. Die semi-automatische CT-basierte Messung als reliable und einfache Methode zur Erfassung der benötigten Parameter wurde in dieser Studie untersucht.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Sanitätsausrüstung und Verwundetentransport im Gebirgskrieg des Ersten und Zweiten Weltkrieges

Zusammenfassung
Die Arbeit stellt Herausforderungen der sanitätsdienstlichen Versorgung in den Gebirgskämpfen des Ersten und Zweiten Weltkrieges dar und gibt einen Überblick über die Sanitätsausrüstung der in diesem Zeitraum im Gebirge eingesetzten Truppen: Die deutschen und österreichisch-ungarischen Verbände des Ersten Weltkrieges verfügten weder über eine spezielle Gebirgssanitätsausrüstung, noch waren sie aus sanitätsdienstlicher Sicht auf einen Gebirgskrieg vorbereitet.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 2-3/2017

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Vorkommen von Bacillus cereus in Kaffeevollautomaten verschiedener Verpflegungs- und Betreuungseinrichtungen der Bundeswehr

Zusammenfassung
Einleitung: Die den Mischgetränken aus Kaffeevollautomaten zugesetzte Milch birgt das Risiko einer bakteriellen Kontamination, insbesondere mit dem toxinbildenden Bacillus (B.) cereus. Zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials für die Nutzer sind Kenntnisse über das Vorhandensein dieses Erregers in den Automaten erforderlich.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

„Such verwundt!“ – Das Sanitätshundewesen in Deutschland bis 1918

Zusammenfassung
Der Tiermaler Jean Bungartz bildete aus eigenem Antrieb heraus Hunde für die Suche nach Verwundeten aus.

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Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2017

Defektdeckung an der unteren Extremität durch Suralis-Lappenplastik: eine anatomische Studie

Zusammenfassung
Trotz der zunehmenden Bedeutung von freien mikrovaskulär anastomosierten Lappenplastiken zur Deckung von Defektwunden bestehen unverändert Indikationen für gestielte lokale Plastiken.

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